Am Wochenende: PHOTOSTREAM OLTEN Saisonstart und Lesung mit Musik

Grosse Fest zur Saisoneröffnung
PHOTOSTREAM OLTEN 2016/17

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Der Fotozirkel PHOTOSTREAM OLTEN geht in seine vierte Saison und feiert die Saisoneröffnung wieder mit einem grossen Fest.
Galicia Musik Bar, Fr 30. Sept. ab 18.30 h
Apéro, Musik mit MACY IS DAD (Cyril Mauderli & Thomas Maritz), Historische Bilder und Filme präsentiert von David Escher und André Albrecht, Grillbetrieb, Afterparty mit Disco.
Programm:
Ab 18.30 h Apéro mit Begrüssung von André Albrecht und Musik von MACY IS DAD
20.00 h Historische Fotografien von Olten im Vergleich mit heute, präsentiert von David Escher und André Albrecht.
Musikalische Einstimmung von MACY IS DAD.
ca. 21.20 h: Historische Filme präsentiert von David Escher, musikalisch umrahmt von MACY IS DAD.
Afterparty mit Disco
Info zu MACY IS DAD:
bandfoto_sw_bannerZwei Musiker, zwei Väter, zwei veröffentlichte Alben. MACY IS DAD sind Cyril Mauderli (Gesang, Gitarre) und Thomas Maritz (Piano, Flügelhorn). Die beiden Songschreiber des “verstorbenen“ Projekts MACY präsentieren ihr fast 10-jähriges Schaffen ergänzt durch einige weitere Songs, welche ihnen sehr am Herzen liegen.
Unplugged, persönlich und nah … ins Herz soll’s gehen!

 

 


plakat_gaiterosWA-RU-MOR – Lesung und Musik
mit Pius Bessire, Ulrich Schwarze und Andy Spielmann (Musik)
und Silvia Trummer (Literatur)
Galica Bar Olten
Sa 1. Okt 2016 20.15 Uhr

Nach kräftigen, quirligen, galizischen Dudelsackklängen auf Gaitas (galicischer Dudelsack) von der Gruppe Gaiteros, müssen sich die Ohren der Konzertbesucher auf feine, leise Töne einstellen.
Die drei Musiker Pius Bessire, Ulrich Schwarze und Andy Spielmann umspielen Gedichte und kurze Prosastücke der Schriftstellerin Silvia Trummer.
Alltagsbetrachtungen wie Stimmungen in Restaurants, das Ufer des Hallwilersees, Bäume der vier Elemente oder glückliche Momente finden in den kurzen Gedichten und Prosastücken von Silvia Trummer mit einem leisen Humor einen pointierten Ausdruck. Musikstücke aus verschiedenen Stilen und Epochen bilden die Grundlage für die ausgeklügelten Improvisationen mit Traverso, Berimbau, Hackbrett, Blockflöten, Klangschalen, Glaskügelchen, Mai, Cello, Kontrabass und Vogelgezwitscher. Abgerundet wird dieses spezielle Konzert wieder mit traditionellen und kräftigen Dudelsackstücken der Gruppe Gaiteros.

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Am Wochenende (23./24. Sept) gibt es APERO JAM und zweimal Disco

Peloso_MoeckelAPERO JAM mit Thomas Moeckel und Loris Peloso

Live in der Galicia Bar Olten
FR 23. September 2016, 18.00 bis 20.00 Uhr.
Thommy Moeckel – trumpet, guitar, vocals
Loris Peloso – trombone, guitar, vocals
Freier Eintritt, Danke für Ihrer Unterstützung (Kollekte)

StudiFreitag, 23. Septmber, 22.00 h
DJ STUDI – The Sound of the 70/80ies
Unser Haus-DJ Studi sorgt für satten 70 und 80er Sound in der Galicia Musik Bar. Get up and dance…

Plattenleger_webSamstag, 24. September, 22.00 h
PARTY NIGHT mit DJ Plattenleger

An dieser PARTY-NIGHT werden all jene nicht enttäuscht werden, die auch musikalisch gerne über den gewohnten Tellerrand schauen. Vereinzelt werden auch bekannte Hits aufgelegt, jedoch nur als „Apèro-Häppchen“. Der „Hauptgang“ ist ein sorgfältig ausgesuchtes Set von DJ Plattenleger, das es in sich hat. Viele Stile – ausgezeichnete Musik! Oder anders gesagt: „Ihr müsst nicht mehr nach Zürich gehen!“ DJ Plattenleger wünscht viel Spass zu SOUL-DISCO-FUNK-REGGAE-LATIN-WORLD-ROCK-HOUSE.

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Dieses Wochende (16./17. Sept) Discos mit Nader und DJ Wale
SEPT16Banner_WebFreitag, 16. September, 23.00 h
WABI-SABI – III
Wer: Nader (Party Garantie, ZH) | Beni Berger (SO)
Was: Elektronische Musik
Genau zwei Monate ist es her, als wir unseren zweiten Abend mit euch und dem Zürcher Bäcker Schmerol durchgefeiert haben. Nun ist es an der Zeit zur dritten Feiernacht einzuladen, damit ihr wieder neue Momente für euer Tagebuch habt. Zur dritten Ausgabe von Wabi-Sabi haben wir keinen geringeren als Nader, ein Zürcher Club-Urgestein und ehemaligen Oltner, eingeladen.

Wale_BannerSamstag, 17. September, 22.00 h
DJ W@LE’s Flashback

DJ W@le’s Flashback bringt euch zurück in die Pop und Rockwelt von früher.
Hits und Trouvaillen aus dem riesigen Archiv von W@le laden zum Tanz und Schwelgen.
Wünsche sind erwünscht!

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Das Galicia-Wochende bietet APERO JAM, Disco und Blues aus dem Telli Aarau

Pihile_oliverFreitag, 9. September, 18.00 bis 20.00 Uhr
APERO JAM
mit Roland “Phile” Philipp (sax) &  Oliver Friedli (piano)
Jazzige Klänge erwartet das Publikum im schönen Ambiente der Galicia Musik Bar. Der Anlass ist ohne Eintritt, also unbedingt vorbeikommen und das Wochenende mit cooler Musik und ein paar Drinks einläuten.
Wir danken für Eure Unterstützung (Kollekte).


Plattenleger_webFreitag, 9. September, 22.00 h
PARTY NIGHT mit DJ Plattenleger

An dieser PARTY-NIGHT werden all jene nicht enttäuscht werden, die auch musikalisch gerne über den gewohnten Tellerrand schauen. Vereinzelt werden auch bekannte Hits aufgelegt, jedoch nur als „Apèro-Häppchen“. Der „Hauptgang“ ist ein sorgfältig ausgesuchtes Set von DJ Plattenleger, das es in sich hat. Viele Stile – ausgezeichnete Musik! Oder anders gesagt: „Ihr müsst nicht mehr nach Zürich gehen!“ DJ Plattenleger wünscht viel Spass zu SOUL-DISCO-FUNK-REGGAE-LATIN-WORLD-ROCK-HOUSE.


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Samstag 10. September, 22.00 h
CASINO PARK
Blues aus dem Telli Aarau
Casino Park: das Sextett aus dem Sumpf hinter dem Telli in Aarau spielt Mundart-Blues. Kommt am 10.09.2016 ins Galicia Olten und hört selbst die Geschichten über brennende Villen, das Bahnhofbuffet, Swingbrüder und Parkplätze die auch als Bett taugen.
Casino Park auf mx3
„Guten Obe Aarau!“ rief Sänger Tinu dem Publikum an dem ersten Auftritt von Casino-Park in Zofingen zu. Da flogen die Flaschen in Richtung Bühne. Oder blieb es nur bei verhaltenem Gelächter? Egal wie es wirklich war, Casino-Park aus Aarau haben seither diverse Gigs in der Region gespielt.
Das Quintett spielt seit dem Sommer 2016 in der aktuellen Formation. Reto „Tögg“ Hochstrasser ist am Piano und an der Handorgel, Stephan „Stibs“ Keller ist an der Querflöte, am Saxophon und an der Bluesharp. Michal Büchi sitzt am Drum, Stephan „Dömber“ Dombrowski am Bass, und Martin „Tinu“ Bachmann singt und spielt Gitarre.
Tögg und Tinu schreiben die Songs, Tögg ist für die Melodien verantwortlich und Tinu schreibt die Texte. Auf Mundart. Casino-Park war ursprünglich eine reine Blues-Cover Band. Das Programm bestand aus Interpretationen von Muddy Waters, John Lee Hooker Big Bill Broonzy usw. Mit der Zeit stellte die Band auf eigene Songs um. Tögg und Tinu hatten schon diverses Material auf Lager und das Repertoire wurde mit der Zeit erweitert. Dabei entdeckte die Band musikalisches Neuland, nebst blueslastigen Nummern hat die Band auch eine Polka, Balladen und dem New-Orleans-Blues (Mardi-Gras!) inspirierte Songs im Repertoire.
Der neueste Streich ist ein Reggae mit verzerrter Gitarre. Am 10. September hat das Cross-Over Stück im Galicia Premiere! Yeah!

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Die Geschichte zur neuen Tür des Galicia-Wohnhauses von Alex Capus

Geklaut, gekauft, über den Fluss geschleppt –
wie das Galicia-Wohnhaus zu einer neuen Haustür kam

Man empfindet als Mensch gegenüber einem schönen alten Haus doch die Verpflichtung, die schrecklichen Renovationen nach Möglichkeit rückgängig zu machen, diean ihm in den letzten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts so gern vorgenommen wurden. Das Galicia-Wohnhaus neben der Bar zum Beispiel betrat man bis vorgestern durch eine bemerkenswert hässliche, unhandliche und zugige Aluminium-Tür, die vor etwa dreissig Jahren aus unerfindlichen Gründen anstelle des Originals aus Eichenholz eingebaut worden war.
Nun begab es sich vor einer Weile, dass am anderen Ende der Stadt, im Schöngrund gleich über dem Stadtpark, die vornehme, hundertjährige Villa Kull zum Abbruch freigegeben wurde, deren Eingangstür ebenfalls aus Eiche gefertigt war. Ich kannte das Haus gut, ich wohne gleich nebenan.

Galicatuer

Erbaut hatte das Haus der Oltner Erfinder Hermann Kull (1873-1961), der für die SBB einen zweipoligen Nebenschlussgenerator entwickelte, dank dem das Licht im Innern von Zügen beim Beschleunigen und Bremsen nicht mehr zu- und abnahm, sondern immer gleich blieb. Die BBC kaufte ihm das Patent ab, wodurch er ein wohlhabender Mann wurde und für die Seinen besagte Villa samt grosszügigem Umschwung erstellen konnte.
Seine Tochter Jenny Kull (1910-2005) war eine der ersten Augenärztinnen der Schweiz und wohnte bis zum Tag ihres Ablebens in der Villa. Um die Jahrtausendwende versuchte sie das Anwesen testamentarisch der Stadt Olten zu vermachen. Diese schlug das Angebot aber aus, weil sie mit dem Haus und dem Park nichts anzufangen wusste. Doch, das ist wahr.
Also verkauften die Erben die Liegenschaft nach Jenny Kulls Hinschied an eine Pensionskasse; Pensionskassen sind verpflichtet, im Dienste ihrer Versicherten möglichst viel Profit aus dem ersparten Vorsorgekapital zu erzielen. Also wurde ein Architekt beauftragt, auf dem Areal anstelle der Villa Kull möglichst viele möglichst gewinnbringende Micky Maus-Wohnungen zu bauen. Die Pläne wurden genehmigt, die Villa Kull zum Abbruch freigegeben.
Dann fuhr der Bagger auf. Als es Abend wurde, stattete ich der Villa Kull einen letzten Besuch ab, streifte durch alle Räume vom Dachboden bis zum Keller. Und als ich die schöne eichene Haustür wieder hinter mir zuzog, dachte ich mir, das diese doch bestens zum Galicia-Wohnhaus passen würde.
Ich holte einen Schraubenzieher und dann meine Gattin, und dann trugen wir Tür und Rahmen im Schutz der Dunkelheit zu mir in den Garten; Nachbars Hund, der wegen mir sonst nie Laut gibt, bellte unerträglich laut.
Anderntags kamen mir dann Zweifel an meiner Tat. Das war wohl nicht so gut, dachte ich. Wenn das auskommt, heisst es wieder, der Capus klaut Türen. Andrerseits, was soll’s, die Tür war samt Haus eh dem Untergang geweiht. Trotzdem, sagte ich zu mir.

Bild: Silvia Bärle

Bild: Silvia Bärle

Also wartete ich die Abenddämmerung ab und trug mit Unterstützung meiner Gattin Tür und Rahmen zurück zur Villa Kull; der Köter kläffte wiederum furchtbar. Erschöpft und mit den Nerven herunter, aber reinen Gewissens begab ich mich zur Bettruhe, um am nächsten Morgen ein Liedchen pfeifend zur Villa hinüber zu schlendern. Dort bot ich dem Baggerführer, der eben ein Greifgebiss an seinem Bagger montierte, eine Hunderternote für die olle Holztür an. Das Geschäft kam zustande. Ich holte wiederum meine Gattin, die geduldig gute Miene zum dummen Spiel machte. Gemeinsam schleppten wir die Tür ein drittes Mal über die Strasse. Der Hund hielt diesmal die Klappe.
Eine Weile stand die Tür dann bei mir im Garten, dann viele Monde beim Schreiner, der ein paar Sachen dran machen musste. Der Maurer musste das Mauerwerk am Galicia-Wohnhaus anpassen, der Glaser die kaputten Gläser ersetzen. Und jetzt steht sie da, als wäre sie nie woanders gewesen, wenn auch inwendig mit allem technischen Schnickschnack versehen, der ja heutzutage schon ganz praktisch ist.

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