Am Samstag (30. April): Big Rock Night im Galicia

BIG ROCK NIGHT: Doppelkonzert mit DAGMAR und CRAY

Galicia Musik Bar
Samstag, 30. April um 21:30 h

CRAY: SPHÄRISCH, CHARISMATISCH, AUFFÄLLIG
Wenn einen schon die ersten Klänge eines Songs in den Bann ziehen und konzentriert zuhören lassen, wird die Welt um einen herum für kurze Zeit zur Nebensache.
Nicht wenige verstummen überrascht vor der Bühne, wenn sie die sphärisch-epischen Songs von CRAY zum ersten Mal zu Ohren bekommen.
Dass die Band anfangs noch ohne Sänger Musik machte, hört man noch heute an den sorgfältig komponierten und auffälligen Instrumentalparts und Arrangements. Der alternative Pop-Rock mit einer gehörigen Portion Charisma, und Melodien, die ins Ohr gehen, machen CRAY zum aktuellen Schweizer Geheimtipp.
Band: Florian Schürch (Vocals)
Stanley Schwab (Keys, Synth, Sounddesign) Mirs Jaguposki (Guitar)
Sascha Wuffli (Drums)
David Gerpe (Bass)
http://www.cray.me/

DAGMAR_Live_01

DAGMAR: Aus Mitgliedern regional bekannter Bands 2012 gegründet, steht DAGMAR heute für erfrischenden, abwechslungsreichen Rocksound und eine lebendige und packende Bühnenpräsenz.
Bei den bereits gespielten Gigs hat sich gezeigt, dass die treibenden, straighten Beats von DAGMAR beim Publikum gut ankommen und ab den ersten Takten von diesem dankbar angenommen werden.
DAGMAR legt grossen Wert auf Eigenständigkeit, sei dies in Ihrem Musikschaffen oder beim Management. Das Trio musikalisch einfach einer Schublade zuzuordnen dürfte relativ schwerfallen. Dafür ist DAGMAR schlicht zu vielseitig; Rock in all seinen Formen und Facetten, was auch das Live-Set von DAGMAR bestens widerspiegelt.
Die Texte sind mehrheitlich in deutscher Sprache verfasst, gespickt mit viel Witz, Schalk und Biss.
Band: Willi H. Wullschleger // Bass, Vocals Dominic M. McGovern // Guitars, Vocals Roger Bryner // Drums
www.dagmarband.ch

Share

Am Freitag (15. April) gibt es Mississippi-Blues mit BOO BOO DAVIS

Boo Boo Davis (USA)

Real straight roots blues

GALICIA BAR OLTEN
15. April, 22.00 h
Afterparty mit DJ Albrecht

boo_FBJames Boo Boo Davis wurde am 4. November 1943 in Drew, Mississippi geboren und wuchs im Herzen des Mississippi-Deltas auf. Einer der letzten Überlebenden, der die Kriterien des authentischen Bluesers erfüllt.
Sein Vater Sylvester Davis war zwar nicht mehr Sklave, aber doch im Baumwollbusiness tätig. Und der Multi-Instrumentalist spielte in seinem Haus mit Leuten wie John Lee Hooker, Elmore James, Robert Pete Williams.
Diese Hausmusik und die omnipräsenten Gesängen aus den Cotton Fields prägten Boo Boo. Mit fünf spielte er schon Harmonika und sang mit der Mutter in der Kirche. Mit sieben kam das Schlagzeug, damals mangels Geld noch in Form eines Kessels für Schweineschmalz (lard can), dazu und mit 13 die Gitarre. Mit 18 tourte er im Delta mit Vater & Brüdern als The Lard Can Band, unter anderem auch mit dem noch unbekannten B.B.King. In den frühen 60ern zog es ihn in die riesige Musikszene von St. Louis, wo Albert King, Ike Turner, Chuck Berry sich tummelten. Hier lernte er auf einem richtigen Schlagzeug zu spielen.
Boo Boo hat weder Schreiben noch Lesen gelernt – kein Geld für die Schule. Aber der Blues half ihm, von Tag zu Tag zu überleben und brachte ihn weit – 2000 auch nach Europa. Beim holländischen Label Black & Tan gab er in dieser Zeit 5 Alben heraus, das letzte,“Undercover Blues“ (2010), live und ohne Overdubs eingespielt. Und etwa so wird es grooven, wenn unsere gute alte Aare ein weiteres Mal tief blau & gerührt ins Mississippi-Delta mündet. Real straight roots blues, Mann. Mitten ins blutpumpende Seelenherz.

Share